Musik läuft oft nebenher, doch manchmal hören wir ganz bewusst zu. Wir summen bei unserem Lieblingslied mit, beginnen mit den Füßen zu wippen oder sind im Gedanken bei unserem ersten Kuss oder dem perfekten Badetag am See als wir klein waren. Genau dieses Summen, Füße-Wippen und in Erinnerungen-Schwelgen ist der Moment, auf den jeder Musiker und jede Musikerin hinarbeitet. So auch unsere Kollegen!

Bereits im April haben wir euch zwei DJ’s in unseren A1 Stories vorgestellt – doch es gibt noch mehr von ihnen! Diesmal „on Air“ und an den You-Tube-Turntables: David Schachinger und Katerina Popova!

David arbeitet als Online Media Experte in der A1 Communication. Er ist dort verantwortlich für die A1 Unternehmenswebseite, unsere Workplace Plattform, externe Social Media Kanäle und diverse andere Onlineprojekte. Seit er im Dezember 2011 zum A1 Team dazugestoßen ist, befindet er sich in einem glücklichen Dauerzustand ;-)

Wie bist du DJ geworden?

Ich bin praktisch mit Musik aufgewachsen. Mein Vater war einer der ersten in Österreich, der einen Plattenladen für Independent Musik eröffnet hat und ist heute noch aktiv im Vinylgeschäft. Auch mein Bruder hat in seiner Jugend erste Tracks produziert und da war es für mich nur natürlich, mir mit 18 Jahren Turntables und einen Mixer zu kaufen und das Auflegen mit Vinyl zu lernen.

Seit wann bist du DJ?

Ich habe in den späten 1990ern begonnen, als alle auf Wien und seine dynamische Musikszene schauten. Seit damals kaufe ich regelmäßig Schalplatten und lege auf Partys auf, aber ich beabsichtige nicht mehr, als professioneller DJ zu arbeiten.

Musik ist … ?

Das ist schwer in Worte zu fassen. Musik kann starke Emotionen auslösen und ist die einzige Sprache, die uns unmittelbar berühren kann. Wer gar nicht auf Musik reagiert, kann eigentlich kein Mensch aus Fleisch und Blut sein ;-) Ich persönlich suche ständig nach neuen musikalischen Erfahrungen – angesichts der Menge an verfügbarer Musik ist es eine wahre Herausforderung die richtigen Schätze zu finden. Aber genau diese musikalischen Juwelen zu finden, und mit ihnen etwas Neues zu gestalten, ist für mich „DJ-ing“.

Was verbindet deine Arbeit bei A1 mit der als DJ?

Als DJ zu arbeiten, kann viel bedeuten – in seiner reinsten Form ist es eine Kunst für sich. Für manche ist es ein Job, bei dem es gilt, seinem Publikum zuzuhören. Und für manche ist es nur ein Hobby oder ein Weg, ihre Liebe zur Musik zum Ausdruck zu bringen. Wie auch immer, in deinem A1-Leben und als DJ musst du lieben, was du tust und ehrlich zu dir sein um wirklich weiter zu kommen.

Dein eindrucksvollstes Erlebnis als DJ?

Ich kann mich noch an meinen ersten DJ Gig erinnern. Ich habe damals bei Blackmarket Vienna, einem renommierten Plattengeschäft in Wien, gearbeitet. Die Party wurde von Freunden in Linz organisiert. Das ganze war eigentlich eine kleine Geschichte und meine Freunde haben einfach „Blackmarket“ neben meinem Namen geschrieben und mich kurzerhand zum Headliner gemacht – obwohl es meine DJ Premiere war! Letztlich waren dann rund 200 Leute da, das Soundsystem war ein Horror und ich war super nervös. Es war definitiv nicht mein bester Auftritt, aber er hat mich etwas Wichtiges gelehrt: Du kannst nie vollständig vorbereitet sein, musst die Stimmung des Publikums fühlen und darauf reagieren – das erfordert eine Menge Spontaneität und technische Fingerfertigkeit – besonders wenn man mit Vinyl mixt und im Voraus entscheiden muss, welche Platten man zum Gig mitnimmt.

Mein Lieblingssong

… am Weg in die Arbeit:
Peter & The Magician – Twist

… wenn ich hangry bin:
Dancing Machine (Henrik Schwatz Remix)

… wenn ich mich motivieren möchte:
Todd Terje – Oh Joy

… wenn ich früher als erwartet fertig bin mit einer Aufgabe:
Index – Starlight

… wenn ich in der Früh einen Kaffee getrunken hab:
Soulwax – Got Any Chris Rea?

… wenn ich eine neue A1 Story lesen kann:
Chela – Romanticise

… wenn ich Überstunden machen muss:
Laurent Garnier – The Man With The Red Face

… mein Betthupferl:
Yaw – Where Will You Be

 

Katarina, Marketing Communications Expertin, ist Teil des großartigen Marketing Communications Team bei one.Vip. Davor war sie bei blizoo MarCom. Sie ist seit 2007 mit an Board und findet, dass es ihr bestes Jahrzehnt überhaupt ist!

Wie bist du DJ geworden?

Ich hatte meine DJ-Premiere 2011 auf einer Party von Freunden und danach konnte ich nicht mehr aufhören ;-).

Seit wann bist du DJ?

Genaugenommen seit dem Moment, in dem ich meinen ersten Song gespielt habe und die Energie und Synergie zwischen Musik, Leuten und Atmosphäre gespürt habe. Die akustischen Schallwellen haben eine beeindruckende Stärke. Jedenfalls würde ich mich eher als Musikauswählerin denn als DJane bezeichnen. :-)

Musik ist… ?

Liebe, Stärke und Freiheit- die beste Kombi, die es überhaupt gibt. Es gibt nichts Verführerischeres, nichts Bezaubernderes, nichts Aufregenderes als seinen Lieblingssong im Radio, in der Bar oder beim Tanzen zu hören. Mit der richtigen Musik weiss ich, dass alles gut wird :-).

Was verbindet deine Arbeit bei A1 mit der als DJ?

Beides ist eng mit Menschen, ihren Hoffnungen, Erwartungen und Wünschen verflochten und erfordert viel Intuition und genaues Zuhören. Gute Stimmung verbreiten, die Energie der Leute aufzufangen und daraus wieder etwas Großartiges zu machen, wie cool ist das?!

Dein eindrucksvollstes Erlebnis als DJ?

Jeder einzelne meiner Gigs ist etwas ganz Besonderes. Mein allerbester Augenblick ist immer der, wenn auch die schüchternste Person im Raum plötzlich ihr Lieblingsbild hört und energiegeladen zu tanzen beginnt.

Mein Lieblingssong

… am Weg in die Arbeit:
Fatima Yamaha – Love Invaders

… wenn ich hangry bin:
Kitana – Princess Nokia

… wenn ich mich motivieren möchte:
Sevdaliza – Hubris

… wenn ich früher als erwartet fertig bin mit einer Aufgabe:
Gus Gus – Over

… wenn ich in der Früh einen Kaffee getrunken hab:
Lion Babe – Treat Me Like Fire

… wenn ich eine neue A1 Story lesen kann:
Jamie xx – I Know There’s Gonna Be (Good Times) ft. Young Thug, Popcaan

… wenn ich Überstunden machen muss:
Hercules & Love Affair – Think feat. Rouge Mary

… mein Betthupferl:
Little Dragon – Feather