Sofia ist eine der ältesten Städte in Europa, erbaut auf einer Siedlung aus der Jungsteinzeit im 8. Jahrhundert vor Christus. Ihr Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet Weisheit. Und ja, die meisten von uns, die hier leben, sind sehr weise ;-)

Plane deinen Urlaub in Sofia zwischen April und Oktober, da ist das Klima am freundlichsten. Am besten suchst du dir ein Hotel in der Innenstadt, wo du deine Erkundungstouren zu Fuß oder mit dem Rad starten kannst. Free Sofia Tour bieten zweimal am Tag geführte Touren an, wenn du die Atmosphäre der Stadt lieber in Begleitung aufspürst.

Diese Sehenswürdigkeiten musst du sehen!

In Sofia findest du einen bunten Mix aus antiken und mittelalterlichen Denkmälern, modernen Gebäuden, hippen Bars und Restaurants, Einkaufszentren, Museen und Galerien. Auf deinem Bummel durch die Straßen vergiss nicht nach links und rechts UND nach oben und unten zu schauen, damit du keine wichtigen Details verpasst! Ein guter Ausgangspunkt für deine Erkundungstour ist die Universität von Sofia „Hl. Kliment Ohridski“ am Wassil Lewski Boulevard. Die Nationalbibliothek befindet sich gleich rechts daneben. Von dort kannst du einfach dem gelben Gehsteig folgen, der dich zum „Zar Oswoboditel“ – Denkmal und dem Gebäude der bulgarischen Nationalversammlung führt. Dahinter glänzt schon die goldene Kuppel der Hl. Alexander Newsky Kathedrale, eine der größten bulgarisch-orthodoxen Kathedralen in der Welt. Die National Galerie „Square 500“ und die National Gallery for Foreign Art sind nur einen Steinwurf entfernt – 2.000 Kunstwerke aus der ganzen Welt unter einem Dach sind ziemlich spannend!

Weiter am gelben Gehsteig entlang kommst du zum Knyaz Alexander I Battenberg Platz, benannt nach dem ersten Prinzen (knyaz) des modernen Bulgarien, wo sich auch sein Palast wiederfindet, der heute als Nationale Kunstgalerie genutzt wird. Durch den Park gegenüber gelangst du zum Iwan Wazow National Theater – das größte und älteste Theater des Landes, das seinen Namen von einem der bekanntesten bulgarischen Schriftsteller hat. Schließlich – du folgst immer noch dem gelben Gehsteig – kommst du am Präsidentschaftsgebäude vorbei zu dem archäologischen Komplex von Serdica – einer zum Teil überdachten antiken Ausgrabungsstätte, die von den Spuren der römischen Stadt Serdica an diesem Platz anschaulich erzählt. Der sogenannte Platz der Toleranz ist nicht weit entfernt: Er wird umfasst von der Sweta Nedelja Kathedrale (bulgarisch-orthodox), der Banja-Baschi-Moschee, der Sofia Synagoge und der St. Josef Kathedrale (katholisch), alle Gotteshäuser liegen nur wenige Meter voneinander entfernt und leben friedvoll nebeneinander.

Vom Witosha Boulevard, der ausgefallensten Straße der Stadt, an der sich Straßencafés, Eisdielen und Restaurants dicht aneinander reihen, hast du einen atemberaubenden Blick auf das Witoschagebirge. Nach der Fußgängerzone gelangst du zum Nationalen Kulturpalast – ein vielgenutztes Zentrum für Kongresse, Konferenzen, Zusammenkünfte und Ausstellungen, das 1981 anlässlich des 1300 jährigen Geburtstags von Bulgarien errichtet wurde. Mtel’s Unternehmenszentrale liegt nun ganz in der Nähe dieser Sehenswürdigkeiten, etwas außerhalb der Innenstadt in einem Industriegebiet, das süßerweise Zaharna Fabrika (Zuckerfabrik) heißt. Mehr als 1.500 Kolleginnen und Kollegen arbeiten in acht Gebäuden mit Fitness-Center, Kindergarten und zahlreichen Parkplätzen.

Essen, trinken, fröhlich sein!

Bist du ein Foodie? Dann musst du bulgarische Küche am besten bei „Pod lipite“ versuchen. Die „Rakia Bar Raketa“ bietet eine breite Auswahl des Nationalgetränks „Rakia“ (ein Fruchtbrandy mit 40+% Alkohol – und sag nachher nicht, du wärst nicht gewarnt gewesen!), um dein Essen aufzupeppen. In der „Skara bar“ sind die berühmten Fleischknödel und andere köstliche Grillspeisen ein Muss. Hast du Stöckelschuhe bzw. Krawatte dabei und suchst nach einer chicen Location, dann bist du im „Tavan“ oder „Chef’s“ richtig.

Großartiger Kaffee und Kuchen werden im „Fabrika daga„, „Hlebar“ oder „Chucky’s“ serviert. Die „One more bar“ im Herzen von Sofia, „The View“ mit einem 270 Grad Ausblick in Vogelperspektive auf die Stadt und das Sense Hotel mit seiner außergewöhnlichen Dachbar laden zu Drinks vor oder nach dem Abendessen ein.

Einkauf einfach gemacht

In den letzten 10 Jahren sind viele Einkaufszentren in Sofia aus dem Erdboden geschossen, dort finden sich alle internationalen Marken auf einem Platz. Ein beliebtes Mitbringsel aus Sofia sind Kosmetikartikel mit Rosenöl oder kleine Töpferwaren. Hast du Gefallen an bulgarischer Stickerei gefunden, dann bist du bei Vezba oder Shevitsa’s Kollektion richtig.

Bulgarische Sprachkunde

Diese Sätze helfen dir in Bulgarien weiter:

Hallo, wie geht’s dir? – Здравей, как си! (Zdravey, kak si?)
Schön, dich zu treffen! – Приятно ми е да се запознаем! (Priyatno mi e da se zapoznaem!)
Wo ist..? – Къде е…? (Kade e…?)
Auf Wiedersehen! – Довиждане! (Dovizhdane!)
Danke! – Благодаря! (Blagodarya!)