Velcom ist der weltweit erste Mobilfunkbetreiber, der sein Netzwerk vollständig virtualisiert hat. Einfach erklärt bedeutet dies, dass sämtliche Sprach- und Datendienste in eine Cloud-basierte Netzwerkarchitektur migriert wurden. Die Vorteile: Alle Telefonanschlüsse basieren auf einer Hardware, alle Netzwerkelemente auf einem virtuellen Service und das alles aus der Hand eines Anbieter: Der chinesischen ZTE. Und: velcom konnte dadurch auch die laufenden Kosten signifikant senken, da die Wartung eines Cloud-basierten Netzwerk weitaus einfacher ist als bei einem herkömmlichen Mobilfunknetzwerk.

Bemerkenswert ist die kurze, ambitionierte Laufzeit des Projekts von nur 9 Monaten. Um die Architektur des Kernnetzwerks neu aufzusetzen, wurden die elementaren Teile in eine neue Cloud Plattform verschoben, die die NFV (Network Funkctions Virtualization) Technologie nutzt.

Die Aufgaben der chinesischen ZTE Kollegen lagen in der Projektimplementierung, sowie in der Aufrechterhaltung aller relevanten Funktionen des Netzwerks.

Die enge Zusammenarbeit des ZTE-Teams in Weißrussland mit den velcom Kolleginnen und Kollegen hat die chinesische Delegation nachhaltig geprägt. Welche Erfahrungen sie bei velcom und in Weißrussland gemacht haben, seht ihr in diesem Video, das wir kurz vor deren Rückflug aufgenommen haben: