Eine Rebranding-Phase ist nie leicht für die Mitarbeiter eines Unternehmens. Vor allem dann nicht, wenn man selber mitgeholfen hat, die Originalmarke aufzubauen. Aber Veränderungen willkommen zu heißen, bedeutet nicht, dass man seine Firmenkultur komplett aufgeben muss – schaut euch unsere slowenischen Kolleginnen und Kollegen an, die das aus erster Hand berichten können.

Als wir das erste Mal davon gehört haben, dass es ein Rebranding geben soll, dachten wir uns: Wie sollen wir eine Marke ersetzen, die wir 18 Jahre lang aufgebaut haben? Wie sollen wir etwas ganz Neues auf den Markt bringen und alles hinter uns lassen, wofür wir so hart gearbeitet haben? Mit gemischten Gefühlen sind wir an das Projekt herangegangen, aber mal ganz ehrlich: Menschen ändern sich, Bedürfnisse entwickeln sich weiter, also warum nicht auch unsere Marke? Auf dem Weg der Veränderung haben wir rasch entdeckt, dass wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter es sind, die die Marke ausmachen. Wir haben zwar die Kreise unseres Logos „verloren“, aber so viel mehr dazugewonnen.

Wir haben die Chance erkannt, uns zu verbessern, frischen Wind in den Markt zu bringen, und auch unsere eigene Performance neu zu bewerten. Es folgte eine lange Liste aller Aktivitäten, die uns die nächsten 7 Monate begleiten sollte – und täglich kamen neue Tasks dazu. Hat man in Slowenien einmal eine Marke fest etabliert, scheint es unmöglich sie in so kurzer Zeit zu ändern.

Aber, wir haben es geschafft! Unzählige Arbeitsstunden und schlaflose Nächte in einem Team, das Begeisterung und Motivation neu definierte, haben uns letztlich zu dem Punkt gebracht, an dem wir voller Stolz sagen konnten: „Wir haben es geschafft! A1 ist hier!“

Der Augenblick, jetzt die Straßen entlang zu spazieren und das A1 Logo mit dem Slogan „The start of something amazing,….“ auf einer riesigen Plakatwand zu sehen, ist ein unbeschreibliches Gefühl, etwas wirklich Tolles gelauncht zu haben. A1 wurde unser Baby und es lag in unserer Verantwortung es dem slowenischen Markt auf die beste Art und Weise vorzustellen.

Vielleicht gibt es Menschen, die „nur“ von einem Logowechsel reden, aber diese Zahlen sprechen eine andere Sprache:

  • Von 130 definierten Aktivitäten mussten 100 zum Launchdatum umgesetzt werden.
  • 600 Dokumente wurden geändert, 50 allein in CRM Prozessen.
  • Um die große Anzahl an Aktivitäten bestmöglich und flexibel abzuarbeiten, haben wir uns in Dreierteams zusammen geschlossen.
  • Alle Anforderungen an mobile und Festnetzservices wurden innerhalb von 45 Tagen definiert und in weiteren 2 Monaten entwickelt und getestet.
  • In rund 60 Applikationen, 20 Portalen und 30 Systemen für Festnetz- und Mobilfunkumgebungen wurden Anpassungen durchgeführt.

All das und zahlreiche andere Kleinigkeiten setzte ein Team aus nur 100 Kolleginnen und Kollegen um.

Und hier noch ein paar ungewöhnliche Fakten:

  • Würden 100 Personen 8 Stunden am Tag arbeiten, dann wären das in Summe 64.000 Mannstunden.
  • Wäre nur 1 Person mit dem Projekt beauftragt, müsste sie bei einem 8-Stundentag 30 Jahre arbeiten.
  • Alle Plakate der Kampagne zusammengelegt, ergeben 16.200m², das entspricht der Grundflächen von rund 200 durchschnittlichen slowenischen Wohnungen (81m²).
  • 563 Seiten oder 166 Meter oder 6 Basketballfelder: So viel, lang und groß waren die IT Entwicklungsspezifikationen.
  • Unsere 2042 neu formulierten automatisierten SMS können leicht ein 180 Seiten dickes Buch füllen.

Am Ende des Tages sind wir – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – es, die eine Marke zum Leben bringen, sie einzigartig machen und für ihren Erfolg verantwortlich sind. Wir haben das gemeinsam geschafft und darauf können wir auch gemeinsam stolz sein!
Aufgeregt und glücklich stehen wir am Beginn von etwas Außergewöhnlichem…

Und wie haben unsere Kolleginnen und Kollegen den Rebranding Prozess erlebt?

Seht selbst: